Pink Gin: Jetzt wird es fruchtig & süß
Pink Gins verdanken ihr Aussehen und ihrem Geschmack verschiedenen Beeren oder Früchten, welche ihre Farbe sowie ihren süßlichen Geschmack an den Gin abgeben. Durch ihre natürlich Fruchtsüße schmecken sie weniger herb oder würzig wie andere Gin Sorten, weshalb Pink Gins vor allem bei Gin Einsteigern sowie bei Frauen beliebt sind.
Was ist ein Pink Gin?
Der Name
Pink Gin bezieht sich auf die Farbe des Gins. Denn ein Pink Gin ist keine offizielle Gin Sorte wie zum Beispiel die beiden Gin Sorten
London Dry Gin oder
Dry Gin, welche in der europäischen Spirituosenverordnung klar geregelt sind.
Der Pink Gin ist demnach eine inoffizielle Gin Sorte, welche durch den Trend, den Gin in den 2010er Jahren entwickelt hat entstanden ist.
Pink Gins unterscheiden sich zu den anderen Gin Sorten durch ihre auffällige Farbe. Das häufig leuchtende Pink verdanken sie verschiedenen Früchten, wie Erdbeeren, Himbeeren oder Johannisbeeren, welche bei der Herstellung ihre Farbe an den Gin abgeben. Ebenfalls charakteristisch für Pink Gins ist ihr eher süßlicher Geschmack, welcher, genau wie die Farbe, durch Verwendung verschiedenster Beeren entsteht. Doch auch hier gibt es Unterschiede! Während kleinere Hersteller ihren Fokus meist auf natürliche Aromen legen, verwenden die großen Firmen aus Profitgründen oft künstliche Zusätze. Eben jene Zusätze lassen Pink Gins häufig künstlich schmecken, was ihnen zu Unrecht ein negatives Image eingebracht hat.
Woher der Pink Gin seinen Namen hat – Die Herstellung
Der Name
Pink Gin geht eigentlich auf einen sehr alten Cocktail zurück, welcher bereits im 19.Jahrhundert getrunken wurde: der Pink Gin Cocktail.
Bei diesem wurde Plymouth Gin mit Angostura Bitters vermischt und mit einer Zitrone garniert. Durch die Zugabe der Bitter verändert der Gin seine Farbe.
Der doch sehr strenge Cocktail von damals hat mit den heutigen Pink Gins, bis auf die Farbe, jedoch kaum etwas gemein. Bei den heutigen, modernen rosa Gins dominieren verschiedene Beeren im Geschmack und machen den Gin nicht nur pink sondern vor allem süßlicher.
Dabei wird bei der Herstellung unterschieden zwischen den natürlichen Aromen der unterschiedlichen Früchte und künstlichen Zusätzen, welche gerne, meist aus Kostengründen, dem Destillat hinzugefügt werden. Leider schmeckt man die Zugabe künstlicher Aromen auch meist heraus, weshalb Pink Gins ein wenig in Verruf geraten sind.
Unsere beliebtesten Pink Gin Rezepte
Woody
Für dieses Rezept benötigst du:
4cl Woodland Pink Gin
100ml trockenen Sekt, Champagner oder Prosecco
etwas Holunderblütensirup
1/4 Scheibe Grapefruit
Eiswürfel
Den Gin in ein mit Eiswürfeln gefülltes Glas füllen, mit Sekt, Champagner oder Prosecco auffüllen, den Holunderblütensirup hinzufügen und mit der Grapefruit garnieren.
Fruity Devil Tonic
Für den fruchtigen Teufel brauchst du folgende Zutaten:
LUZIFER Red Berry Gin nach Belieben
200ml Tonic Water
verschiedene Beeren oder Granatapfelkerne
Zitronenscheiben
Eiswürfel
Tumbler mit den Eiswürfel füllen, Beeren ins Glas geben, Gin einfüllen und anschließend mit dem Tonic Water auffüllen. Mit weiteren Beeren und Zitronenscheiben garnieren.
Fragen unserer Kunden zum Pink Gin:
Ist Pink Gin ein Cocktail oder eine Gin Sorte?
Die heutigen
Pink Gins sind eine inoffizielle Gin Sorte. Inoffiziell deshalb, da alle offiziellen Gin Sorten per europäischer Spirituosenverordnung festgelegt sind. Hierzu zählen z.B. der
London Dry Gin oder auch der
DryGin.
Wie schmeckt ein Pink Gin?
Durch verwendete Zutaten wie Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren oder auch Granatapfel schmecken Pink Gins meist süßlich. Viele Hersteller geben dem Destillat außerdem auch künstlich Aromen hinzu, was die Süße meist noch verstärkt.
Wie trinkt man einen Pink Gin?
Pink Gins trinkt man in der Regel in einem Longdrink oder Cocktail, da sie pur meistens zu süß schmecken. In Verbindung mit einem trockenen Tonic Water zum Beispiel, kommen die Aromen des Gins sehr gut zur Geltung.